Acht Erfahrungs- und vier Anschauungsorte
Der Weg führt von Berggasthaus zu Berggasthaus, von Malbun ob Buchs in die Voralp ob Grabs. Oder umgekehrt. Je nachdem, wie man es beim wandern lieber mag: Mehr abwärts oder mehr aufwärts. Die Gemeinden Buchs und Grabs haben diesen Naturgefahren-Lehrpfad möglich gemacht. Es ist ein weiterer Baustein der Arbeitsgruppe Naturpark im Rahmen des Entwicklungskonzeptes «Persönlichkeit Werdenberg».
Der Weg ist 6,5 Kilometer lang. Die reine Marschzeit beträgt gut zweieinhalb Stunden. Aber weil auf dem Weg acht
Erfahrungsorte und vier Anschauungsorte stehen, muss man schon mit mindestens fünf Stunden rechnen. An den Erfahrungsorten kommt man mit den wichtigsten Aspekten der beiden Leitmotive «Welt in Bewegung» und «Welt bewegen» in Berührung, die Erfahrungsorte zeigen Eindrücke über örtliche Naturereignisse, Naturgefahren und Schutzmassnahmen.
Beeindruckend realisiert
Gestern Sonntag waren rund 70 Menschen auf Einladung von «Persönlichkeit Werdenberg» auf dem grösseren Teil des Naturgefahren-Lehrpfades unterwegs. Der Pfad beeindruckt durch seinen spielerischen Zugang ebenso wie die guten Informationen.
An diesem Tag nicht nur ab Tafeln und Führer, sondern auch mit Ulf Zimmermann, dem Projektbetreuer Arbeitsgruppe Naturpark, und dem Grabser Förster Andreas Gerber, der mit seiner Equipe – unter Mithilfe von Schülern und Zivilschutzleuten – den Lehrpfad realisiert hat.